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Alles Gute zum Geburtstag – 90+

lrmela Blaich feiert ihren 90. Geburtstag

Wenn man 90 Jahre alt geworden ist, alle 5 Sinne noch brauchen kann, selbstständig gehen – und noch Autofahren kann, so ist es ein Grund, dem lieben Herrgott dankbar zu sein mit Familie und guten Freunden zu feiern! Das habe ich dann am 31. Juli auch getan. Meine beiden Töchter hatten ein nettes Programm zusammengestellt für meine 50 Gäste. Walter Schwär (mein Neffe) hielt eine Ansprache, in der er uns eine astronomische Zahl ausgerechnet hat – mit der Anzahl der Tage, Stunden und Minuten, die ich nun hinter mir habe. Meine beiden Töchter boten Duetts mit Altflöte und Geige an, der eine Enkel besorgte die Getränke, der andere Enkel hielt eine kurze Ansprache.

Lichtbilder aus meiner Vergangenheit wurden gezeigt, ein Loblied mit Panflöte und Mundharmonikabegleitung gesungen und ein Dankgebet gesprochen.

Und dann kam das Essen. Unsere Feedem-Küche hatte mal wieder die feinsten Leckerbissen, Torte, Kaffee und Tee vorbereitet, es war ein leckerer Schmaus! Der Tisch war festlich geschmückt.

Statt Geschenke hatte ich um eine Spende für einen nötigen Artikel im Heim gebeten, dabei kamen R4000 zusammen. Dafür erhält unsere Krankenstation eine langersehnte Waschmaschine, und für den Tagesraum, der gerade vergrößert wird, bleibt noch ein kleiner Rest.

Communal Braai

Originally the Gardens and Park braai was scheduled for the 7th. August but due to inclement weather conditions postponed to 9th. August.

Considering the short notice given, the attendance was still good.  About 20 people, 50/50 Gardens and Park turned up and they used the opportunity to meet one another.

The answer to my invitation and questionnaire distributed to the Park residents was overwhelming. Mostly are in favour of “social get togethers”.  Perhaps at a later date we might be able to form groups to play cards or games.

The day was “National Women’s Day” and I’m sure that a number of our single ladies welcomed the fact that the “men did the cooking”.

Lizbeth spoilt all by distributing small bottles of Schnapps, Barbara provided delicious stickers, soaked with alcohol, very tasty indeed, and I don’t know who did it, but thank you ladies for the table decorations.

I will try to organize another braai in October, all I ask is R5,00 per person to cover the cost for the fire wood and charcoal.

 

Hope to see you soon! – Günter

Ehemalige Gardens Einwohner

Ein Blick in die Vergangenheit von Ilse Lemcke

Jutta Höppner: ich lernte sie 1994 in der Bellville Gemeinde kennen, als ich der Gemeinde beitrat. Jutta erzählte mir viel vom St. Johannis Heim. Sie half bei vielen Sachen aus. Sie kochte viel in der Küche und nahm auch Heimbewohner mit dazu zum Helfen. Jutta bekam immer viel Lob, weil das Essen immer gut schmeckte. Sie war eine gute Vertretung, wenn die Köchin Frau Gouwsventer auf Urlaub ging. Auch übernahm sie das “Cleaning Team” als Aushilfe, solange Naomi Strauss Urlaub hatte. Es wurde immer wieder erwähnt, daß alles gut gelaufen war. Jutta arrangierte auch jedes Jahr vor dem Basar die Sache mit dem Heringssalat. Sie sorgte dafür, daß alle Zutaten da waren. Wir waren viele Helfer und saßen am langen Tisch. Jeder brachte sein eigenes “Küchenwerkszeug mit. Es war immer recht lustig. Am nächsten Tag wurde alles verpackt und abgewogen. Der Heringssalat war immer sehr gefragt.

Reinhold Höppner: er war “Handyman” und machte auch Reparaturen im Heim, wo immer er gefragt wurde. Die eine Geschichte muss ich erzählen – wir haben später oft darüber gelacht. Im Badezimmer war etwas kaputt und Reinhold ging mit seinem Handwerkszeug rein. Er hatte sich sehr erschrocken und lief wieder raus: “da liegt eine Leiche in der Wanne”. Es war aber Fräulein Scherz, sie war schwerhörig und genoss das heiße Bad.

Später zogen beide Höppners zu uns hier nach Gardens in A 24. Reinhold starb recht schnell an Krebs. Jutta machte etliche Jahre allein weiter. Sie hatte uns recht plötzlich verlassen.

llse EIimann, sie zog Weihnachten 1998 in A 23 ein. Sie hatte 3 Tanten im Heim von Anfang an. Als wir herkamen, lebte noch Tante Fidi. Eine nette alte Dame. Dadurch war llse schon lange dem Heim verbunden und kannte sich gut aus. Sie hatte damals den Flohmarkt angefangen. Als sie das erwähnte wurde sie ganz erstaunt angeguckt und gefragt: einen Flohmarkt??? Es hatte sich aber erwiesen, dass so ein Markt doch recht gut war. Viele Menschen in der Nachbarschaft kauften. Das lohnte sich doch! llse hat sich viel darum gekümmert und alle Teile waren sauber und in Ordnung zum Verkauf. Es war auch mal ein Teller dabei, da war noch das Eigelb drauf. llse gab den Flohmarkt nach vielen Jahren an ihre Nachfolgerin ab. llse machte auch wunderschöne Handarbeiten, gut geeignet für unseren Handarbeitstisch. llse war später einige Monate im Heim und wurde dann näher an die Wohnungen der Töchter gebracht. Sie starb vor ein paar Jahren. Sie kam aus Philippi.

Linda Engelke, auch aus Philippi, zog in A 25 ein und übernahm von llse den Flohmarkt. Da nahm der Flohmarkt erstmal richtig Form an. Da kam so viel Geld rein, daß sie einen Geschirrspüler kaufte. Das viele Geschirr, was reinkam, konnte unmöglich alles mit der Hand gewaschen werden. Kaputte Sachen wurden zum Reparieren verteilt. Und Linda hatte dauernd Wäsche auf der Leine hängen, die abgegeben wurde. Sie war auch eine besondere Verbindung zwischen Philippi und uns hier. Sie schaffte ran, was für Basare nötig war. Nahm auch von uns Sachen mit, die verkauft werden sollten. Aus gesundheitlichen Gründen verließ sie uns und zog dichter zu ihrer Familie.

Heiner Friedel Er und lrmela zogen vor langen Jahren zu uns ins A 22. Bis dahin hatten wir das Haus für uns Gardeners als Gästehaus benutzt. Haben auch Parties drin gefeiert. Das war nun aus. Heiner war Tischler und hatte drin alles wunderbar eingerichtet. Danach fing er an, auch für Gardeners Arbeiten zu machen. Er wollte immer nur das Geld der Kosten ersetzt haben, das andere Geld ging auf unser Gardenskonto. Er baute auch die Kanzel im Tagesraum – über die Zeit wurde er älter und konnte nicht mehr viel schaffen. Ganz plötzlich vor noch nicht mal einem Jahr verstarb er.