Elisabeth Dominka, geb. Streicher. „Arbeit macht das Leben süß“… Kann man berechtigt über das Berufsleben der Elisabeth schreiben, die 2013 einen bereits angefangenen Ruhestand für eine vollzeitige Arbeit verließ.  Geboren in 1952 in Murnau-Oberbayern verbrachte sie dort als Einzelkind, mit einem Stiefbruder ihre Kindheit und Schulzeit. Der Vater war als Vorarbeiter am oberbayerischen Kulturbauamt tätig. Nach Abschluss der Schulzeit ging sie in die Schneiderinnenlehre, ließ sich jedoch danach als Hotelfachfrau ausbilden und blieb dann diesem Beruf treu. 24 Jahre war sie als Restaurantleiterin in der Nähe von Füssen tätig.

1969 heiratete Elisabeth einen Gärtner, der eine Tochter mit in die Ehe brachte und gemeinsam hatten sie sieben Kinder. Nicht ohne ein stolzes Lächeln erwähnt sie ….. „und aus allen sieben ist etwas Ordentliches geworden“! 1998 wanderte der zweitälteste Sohn nach Kapstadt aus, wo er in relativ kurzer Zeit eine Autowerkstat baute. Zwei weitere Söhne wanderten 2002 nach Südafrika aus und fanden bereits schnell „gehobene Stellungen“. Elisabeth, die bereits nach der Umsiedlung ihres Sohnes jedes Jahr ihre Ferien in Südafrika verbracht hatte, beschloss 2006 sich in Paarl anzusiedeln. Aus eigener Initiative mit der Hilfe ihrer Söhne baute sie das kleine Restaurant „Amberg“, an der N1 kurz vor dem Anstieg des Du Toitskloof-passes, auf.

Viele deutsche Gäste kehrten dort ein zu einer gut-bayrischen Mahlzeit. Es folgten Tätigkeit in der „Alpenstube“ in Houtbay und „Klein Parys“ auf einer Weinfarm bei Paarl. Letztere Aufgabe überforderte ihre Kräfte der fast Sechzigjährigen, sodass sie dem Vorschlag der Söhne zum Ruhestand folgte. Jedoch sehr schnell stellte sie fest, dass sie keineswegs bereit war, schon die Hände untätig in den Schoß zu legen. Volontärin im St. Johannis Heim in Parow könnte ein guter Zeitvertreib sein! Bei ihrer Vorstellung im Heim wurde gleich festgestellt mit welcher erfahrenen Person man hier zu tun hatte. Somit kam sofort der Vertrag zustande: „Manager- Assistent“ bei Feedem in der Heimküche, eine Aufgabe die sie seit Anfang 2013 mit viel Freude erfüllte. Zunehmende Gesundheitsprobleme veranlassen sie nun jedoch endlich einen geruhsamen Feierabend anzunehmen.