Als ich im Oktober 2017 in mein Haus einzog, war ich eine der ersten Bewohner im Park, der aus blendend weißen Gebäuden besteht. Zur Gesellschaft hatte man eigentlich meistens “nur” die Bauarbeiter. Als die dann fertig waren kehrte eine ungewohnte aber herrliche Ruhe ein. Alles war so leer, unberührt, wie neu geboren.

Es sind nicht allein die eigene Einrichtung, Haustiere und Pflanzen, Bilder und Bücher, die ein Heim ausmachen. Neubauten brauchen halt viel Liebe und Zeit um die Vibration der Menschen anzunehmen und wohnlich zu werden. Nach und nach füllt sich das Anwesen mit feinen lieben neuen Leuten.

Die erste Zusammenkunft der Bewohner im Innenhof des Wohnblocks bei Wein und Käse war scheints ein großer Erfolg – leider war ich an dem Tag abwesend. Langsam lernt man einander kennen und knüpft Kontakte mit der ganzen Gemeinschaft der SJO.

Wir haben sehr nette und fähige Männer und Frauen als Trustees, was beruhigend ist, wenn eine der baulichen “Kinderkrankheiten” nochmals aufkommt und Hilfe nötig ist.

Madeleine Buchmuller